Covid-19
Coronakrise

Thema Covid-19 Erkrankung

Natürlich beschäftigt auch uns die Verbreitung des neuartigen Coronavirus und die möglichen Auswirkungen auf Veranstaltungen. Aktuell liegen unsere Rennen noch einige Wochen entfernt, aber trotzdem möchten wir schon einmal die Thematik aufgreifen.

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Momentan ist das allesbeherrschende Thema die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2). Die Verbreitung hat bereits jetzt schon Auswirkungen in so gut wie allen Bereichen des täglichen Lebens. Die Folgen für jeden einzelnen sind spürbar und somit gibt es verschiedenste Reaktionen im persönlichen Verhalten.

Uns erreichen in letzter Zeit vereinzelt Anfragen, wie sich die Verbreitung des Sars-CoV-2 möglicherweise auf unsere Rennen auswirken wird. Wir können hier aktuell keine definitive Antwort liefern, es sei nur so viel gesagt, dass wir die Thematik genau beobachten. Grundsätzlich gehen wir momentan davon aus, dass alle Veranstaltungen stattfinden. Natürlich reagieren wir auf jegliche behördlichen Anordnungen vollumfänglich. Da sich unsere Rennen in verschiedensten Regionen und auch in unterschiedlichen Ländern befinden und die Lage sich territorial unterscheidet, können jedoch auch die Auswirkungen sehr ungleich sein. Nach aktueller Einschätzung erscheint vorteilhaft, dass unsere Rennen Outdoor-Veranstaltungen sind. Somit werden sie in der Risikoanalyse niedriger bewertet als beispielsweise Konzerte oder Messen, die in geschlossenen Räumen stattfinden.

Eine erste Reaktion erreichte uns in den letzten Tagen seitens der UCI. Wir möchten zumindest die in diesem Schreiben empfohlenen Handlungsanweisungen für Veranstalter hier veröffentlichen, da sie natürlich auch Einfluss auf die Teilnahme und die Vorbereitung von Sportlern und Sportlerinnen haben.

Nachfolgend ein Auszug aus dem Schreiben der UCI an alle Veranstalter von Rennen des internationalen UCI Kalenders:

Die UCI erinnert daran, dass jede Entscheidung darauf abzielt, das Infektionsrisiko für Athleten, Teampersonal, die Öffentlichkeit und alle anderen am Radsport beteiligten Personen zu verringern und zu verhindern, dass der Radsport zur Verbreitung des Coronavirus in der ganzen Welt beiträgt.

Zunächst einmal hat die UCI beschlossen, zum jetzigen Zeitpunkt keine Veranstaltungen abzusagen. Jede mögliche Entscheidung zur Absage wird von den Gesundheitsbehörden in den betroffenen Regionen in Abhängigkeit von der Entwicklung der lokalen Situation und den verschiedenen identifizierten Risikofaktoren getroffen. Alle Mitglieder der Radsportfamilie sind verpflichtet, sich an eine solche Entscheidung zu halten.

Für die noch stattfindenden Wettkämpfe wurde beschlossen, dass jeder Veranstalter eine bestimmte Anzahl von Maßnahmen ergreifen muss, um das Risiko einer weiteren Verbreitung des Coronavirus auf ein Maximum zu begrenzen. Dazu gehören:

  • die Vergrößerung des Abstandes zwischen Publikum und Athleten in den entsprechenden Zonen, die je nach der Art der jeweiligen Disziplin unterschiedlich sein können;
  • die Einhaltung eines strengen medizinischen Protokolls, das je nach Land unterschiedlich ist, aber in jedem Fall ein Verfahren zur Behandlung von Verdachtsfällen beinhaltet und die Bereitstellung einer detaillierten Karte der Einrichtungen, die in der Lage sind, diagnostische Tests auf das Coronavirus durchzuführen;
  • die Begrenzung der Anzahl der in jedem Hotel untergebrachten Teams;
  • Einhaltung bestimmter Hygienemaßnahmen bei verschiedenen Zeremonien, um jeglichen Körperkontakt zu vermeiden (z.B. Händeschütteln).


Grundsätzlich begrüßen wir die proaktive Handlung der UCI und versuchen unsererseits bestmögliche Entscheidungen zu treffen, um angemessen auf die Ereignisse zu reagieren.

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